Neues Programmheft: Geistesgegenwärtig sein

Unser neues Programmheft stellt alle Termine von September 2021 bis Jänner 2022 dar. Hier finden Sie auch eine digitale Version. Bitte beachten Sie, dass für alle Veranstaltungen eine Anmeldung sowie ein Nachweis, genesen, geimpft oder PCR-getestet zu sein, notwenig ist.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt in diesem Semester auf den Impulsen und Besonderheiten der Spiritualität der Orden. Lesen Sie hier mehr darüber! 

Sr. Elisabeth Muche, Helferin

Berufungsg'schichten: Beten und die Neuropsychologie

Im Quo vadis? interessieren wir uns für die Berufung jedes Menschen: Wie gelingt mein Leben und was hat das mit Gott zu tun? Dafür lassen wir uns von Ordensleuten inspirieren, die erzählen, wie sie ihre Lebensform gefunden haben: Berufungsg'schichten. In Kooperation mit dem Canisiuswerk. Sr. Elisabeth Muche sa (*1990) legte vor zwei Jahren ihre ersten Gelübte bei der Kongregation der Helferinnen ab. Sie schreibt von der Entscheidung zum Gebet und der Erfahrung gemeinsamen Menschseins:

Beim Namen nennen: Menschen sterben an den europäischen Außengrenzen

Tausende Menschen sind beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten ertranken im Mittelmeer. Andere erstickten in Lastwagen. Im Quo vadis? wird den Verstorbenen am Allerseelentag gedacht, indem deren Namen vorlesen und in Stille verweilt wird. Zwischen 15 und 18 Uhr werden Freiwillige gesucht, die das Vorlesen der Namen übernehmen wollen.

„Das Malen war von Anfang an da“: Pater Sandesh Manuel stellte Sonnengesang-Zyklus aus

„Diese Schulkarte hat Sandesh umgestaltet. Die Erde schaut uns an, nicht wir haben Anspruch auf sie, sondern sie ist uns ein Gegenüber. In seiner indischen Muttersprache steht Mutter und Vater drauf: Mutter Erde. Ohne sie gibt es uns nicht“, beschriebt Elias van Haaren das größte Werk der Ausstellung. Der Blick des Besuchers, der in den vergangenen Wochen ins Quo vadis? kam, fiel als erstes auf diese große alte Schullandkarte. Dieses Werk gilt als Anfang des Zyklus zum Sonnengesang, welchen Pater Sandesh Manuel im September und Oktober ausgestellt hatte.

Die schönsten Pilgererinnerungen

Der heurige Sommer war eine Einladung zum Pilgern. Die Corona-Zeit hatte auch das Pilgern erschwert. Endlich war es wieder möglich aufzubrechen und Neues zu entdecken. Wir haben Pilger*innen gefragt, warum sie sich auf den Weg machen und welche ihre schönsten Sommer-Pilger-Erinnerungen waren. 
Im Quo vadis? finden regelmäßig Pilger-Veranstaltungen statt: zum Austauschen, zum Informieren, zum Träumen.