Reise-Segen to go zum Start der Sommerferien

Am Freitag, dem 2. Juli, spendeten Seelsorger/innen unseren Besucher/innen einen persönlichen Einzelsegen und standen für ein Gespräch oder Gebet zur Verfügung. Eingeladen warn alle, die einen Urlaub antreten, einen Ausflug planen oder den Übergang zum Sommer bewusst gestalten wollen. Ein Rückblick in Bildern! 

 Mehr als 220 Reisesegen durften wir vergangenen Freitag Menschen im Zwettlerhof zusprechen. Zahlreiche Ordensleute standen für den Segen und seelsorgliche Gespräche zur Verfügung. Gott ist bei uns begleitet uns auf unseren Sommerwegen!

 

Zum Hintergrund: 

Der Segen kann im „Quo vadis?“ (Stephansplatz 6/Zwettlerhof, 1010 Wien) am Freitag von 10:00-18:00 Uhr und im „Raum der Stille“ (Hauptbahnhof, UG 2, 1100 Wien) am Freitag von 12:00 bis 19:00 Uhr sowie am Samstag von 06:00 bis 13:00 Uhr empfangen werden. 

Mit dem Segen Gottes die Ferien beginnen

„Wir glauben, dass alles Gute aus den Händen Gottes kommt und sagen das durch den Segen zu. Der Segen ist eine Bitte an Gott, uns Menschen auf der Reise zu schützen und zu begleiten“, sagt Renate Moser, Leiterin der City- und Passantenseelsorge der Erzdiözese Wien. Mit dem Angebot wolle man als Kirche für die Menschen in der Pandemie da sein, deren Sorgen teilen und ihnen zusichern, dass sie von Gott begleitet sind.

„Gerade die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus bereitet immer noch vielen Reisenden Sorgen“, erzählt Lisa Huber, die Leiterin des „Quo vadis?“, dem Zentrum für Begegnung und Berufung der Österreichischen Ordensgemeinschaften. „Im Gespräch mit Seelsorgern können diese Sorgen zur Sprache kommen. Wir möchten Menschen mit dem Reise-Segen auf ihren vielfältigen Lebenswegen ermutigen.“ 

Lange Tradition des Reise-Segens

Mit dem Angebot knüpfen die beiden kirchlichen Seelsorgezentren an eine jahrtausendealte Tradition an. Bevor Menschen in früheren Zeiten eine Reise angetreten sind, baten sie um einen Segen, da Reisen mit Gefahren, Risiken und unvorhersehbaren Ereignissen verbunden waren. Das lateinische Wort für Segen, „benedicere“, bedeute „gutsagen“ und ist ein Zuspruch der Nähe Gottes. „Die beginnenden Ferien unter ein gutes Vorzeichen zu stellen ist das zentrale Anliegen des Reise-Segens. Der Segen schützt nicht vor Unglück, aber sagt den Menschen den Schutz Gottes zu. In diesem Wissen kann jede Reise gelassen angetreten werden“, so Lisa Huber.