Einladung zum persönlichen Segen

Am Freitag, 14. Mai 2021 laden die citypastoralen Stellen in Österreich unter dem Titel „bleib xund“ zu einem persönlichen Segen mit der Bitte um Stärkung und Gesundheit ein. Die kleine Segenshandlung wird anlässlich des Gedenktages der Heiligen Corona angeboten. „Wenn uns die Corona-Krise etwas lehrt, dann ist das die Bedeutung von Zusammenhalt und Nähe“, sagt Dominik Elmer, der Leiter des Netzwerkes für Citypastoral in Österreich.

„In unseren Einrichtungen erzählen viele Menschen von ihrem Wunsch nach Begegnung und Gebet. Deshalb laden wir zu einem persönlichen Segen ein.“ Elmer leitet den „Offenen Himmel“, ein Raum mitten in Salzburg.

heil und gesund

Bleib xund Segenxund greift phonetisch den Dialekt und damit unsere Alltagswelt auf: der Segen meint unser „wirkliches Leben“, nicht nur einen frommen Bereich. Das X ist auch der altgriechische Buchstabe für unser Ch, also der Anfangsbuchstabe von Christus. Gesundheit wird damit ein anderer Ausdruck für Heil. Heil, ganz, vollständig sein, bei uns angekommen, in Beziehung mit uns, Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung – dafür sind wir geschaffen. Eine Krankheit, eine Krise, aufgezwungene Distanz, überfordernde oder entleerte Lockdowntage und eine unsichere Zukunft: sie erschüttern unsere „heile Welt“. Jeden von uns individuell. Vielleicht brechen sie uns dadurch auf für die Erfahrung, dass Gott inmitten unserer Welt gegenwärtig ist, um uns zu heilen.

Mit dem Segen, mit dem Gebet öffnen wir uns der scheinbar paradoxen Gegenwart Gottes, Der kein Wunderautomat ist und doch in unserer ganz konkreten Welt wirkt;leidenmuehler hans 1 491x705 Der dort nah ist, wo Leid und Verzicht angenommen wird und neu Lebendigkeit und Fülle schafft. Der Segen Gottes ist ein Beziehungsangebot. Segnen, lat. benedicere, heißt „Gutes sagen“: der Segen bringt die Zusage Gottes ins Wort, Der bedingungslos unser Gutes will.

persönlich gesegnet

Für das Quo vadis? haben wir am 14. Mai Br. Hans Leidenmühler von den Oblaten des Hl. Franz von Sales zu Gast, der unsere Besucherinnen und Besucher in einem kleinen Ritual den Segen Gottes zuspricht.  Er und das Quo vadis? -Team stehen auch zum Gespräch zu Verfügung. Es kann gut tun, die Sorgen, Leiden und Hoffnungen auch in’s Wort zu bringen, in denen wir das Wirken Gottes besonders ersehnen. Von 12.00 -12.15 Uhr halten wir das Mittagsgebet. Im Anschluss ist bis 16 Uhr die Möglichkeit in unserem Meditationsraum einen Einzelsegen zu empfangen. Herzliche Einladung, zu dieser kurzen Stärkung im Vorübergehen vorbeizukommen!