Quo vadis? für junge Erwachsene

Das Quo vadis? ist Treffpunkt für Menschen, die Lust haben, sich mit spirituellen Themen auseinanderzusetzen. Es gibt einige Möglichkeiten zu Austausch und Vertiefung unter jungen Erwachsenen. So ein Treffpunkt ist am Freitagabend beim sogenannten "Feierabend". Darüber hinaus gibt es heuer zwei Veranstaltungen zum Thema Gebet: Einmal geht es um einen gemeinsamen Pilgerweg in der Stadt und ein anderes Mal um begleitetes Beten, die sogenannte "Guided Prayer Week".

Ein Date mit Gott

„Der Fromme von morgen wird ein ‚Mystiker‘ sein, einer, der etwas ‚erfahren‘ hat, oder er wird nicht mehr sein," prognostizierte der Theologe und geistliche Lehrer Karl Rahner. Und wirklich, der Durst nach Gott lässt nicht nach, aber oft fehlen uns die Erfahrungsräume. Oft wurden wir in unseren Biographien nicht hineingenommen in ein Selbstverständnis, vertraut mit Gott zu leben. Oft wissen wir nicht, wie wir Gott suchen sollen. Wie komme ich in eine Beziehung mit dem lebendigen Gott, der die Vorstellungen, die ich mir von Ihm mache übersteigt? Wie spüre ich die Präsenz des Ewigen? Wie höre ich, was Sein liebender Wille für mein Leben ist, wie ich Freude und Sinn finde? Kurz: wie geht beten?

Ein Heiliger, der heute noch berührt: Heiliger Klemens Maria Hofbauer

„Die Zwischenräume zu nutzen, das können wir vom Heiligen Klemens zum Beispiel lernen“, sagt Johannes Silberschneider. Der Schauspieler pflegt eine ganz persönliche Beziehung zum Wiener Stadtpatron Klemens Maria Hofbauer. Davon hat er bei der Vernissage zur Ausstellung am Montag, 31. August im Quo vadis? vor knapp 100 Besuchern erzählt.

Für Menschen mit Kindern

Ab 01. September 2020 können Familien jeden Dienstag-Vormittag die Angebote von ANIMA im Quo Vadis? am Wiener Stephansplatz nutzen. Anima ist die Frauenbildungsinitiative der Erzdiözese Wien. Alle Menschen mit Kindern können zu den Treffen mit Impuls und Spielezeiten kommen. Es sind Impulse für Eltern, die abbiegen, sich begegnen, austauschen oder einfach nur zurückziehen wollen. Das Programm reicht von gesunder Ernährung, Übungen des täglichen Lebens, Eltern als Team bis hin zu gewaltfreier Kommunikation sowie Freiraum und Grenzen im Hochseiltanz der Erziehung eines Kindes.

Berufungsg'schichten: Karriere nach unten

Im Quo vadis? interessieren wir uns für die Berufung jedes Menschen: Wie gelingt mein Leben und was hat das mit Gott zu tun? Auf dieser Suche lassen wir uns von Ordensleuten erzählen, wie sie ihre Berufung gefunden haben und wie sie sie leben: Berufungsg'schichten.
Kleine Schwester Katharina Ruth, geb. 1979 in Graz, wohnte und arbeitete als Theologin in Istanbul, als ein unerwarteter Schatzfund sie dazu brachte, ihr selbstbestimmtes Leben zu investieren und Ordensfrau zu werden. Nach dem Noviziat auf den Philippinen und in Wien lebt sie nun seit ihren ersten Gelübten 2018 mit drei Mitschwestern in München am "Hasenbergl", dem sozialen Brennpunkt der Stadt. Sie schreibt uns über die Stimme, die sie auf diese "Karriere nach unten" schickte: