Die Woche der Achtsamkeit

In der ersten Oktoberwoche (5.-9.10.2020) findet im Quo vadis? die Woche der Achtsamkeit statt. Wer Achtsamkeit einübt, lernt aufmerksam für die Gegenwart zu sein. Sich, andere und die Umwelt wahrzunehmen und Gefühle und Gedanken zuzulassen, ihnen freundlich zu begegnen und Bewertungen zunächst außen vorzulassen: das sind achtsame Haltungen. In der Woche werden im Quo vadis? von unterschiedlichen Perspektiven auf ein achtsames Leben geworfen. Herzliche Einladung sich inspirieren zu lassen.

Berufungsg'schichten: Manche hören weniger gut

Im Quo vadis? interessieren wir uns für die Berufung jedes Menschen: Wie gelingt mein Leben und was hat das mit Gott zu tun? Auf dieser Suche lassen wir uns von Ordensleuten erzählen, wie sie ihre Berufung gefunden haben und wie sie sie leben: Berufungsg'schichten. In Kooperation mit dem Canisiuswerk und meinekirchenzeitung.at 
Diese Mal erzählt Moritz Windegger, geb. 1977 in Bozen von seinem Hinhören auf Gott. Er war Journalist und ist mit 36 Jahren in den Franziskanerorden eingetreten. "Manche", schreibt er, "hören weniger gut." 

Quo vadis? für junge Erwachsene

Das Quo vadis? ist Treffpunkt für Menschen, die Lust haben, sich mit spirituellen Themen auseinanderzusetzen. Es gibt einige Möglichkeiten zu Austausch und Vertiefung unter jungen Erwachsenen. So ein Treffpunkt ist am Freitagabend beim sogenannten "Feierabend". Darüber hinaus gibt es heuer zwei Veranstaltungen zum Thema Gebet: Einmal geht es um einen gemeinsamen Pilgerweg in der Stadt und ein anderes Mal um begleitetes Beten, die sogenannte "Guided Prayer Week".

Ein Date mit Gott

„Der Fromme von morgen wird ein ‚Mystiker‘ sein, einer, der etwas ‚erfahren‘ hat, oder er wird nicht mehr sein," prognostizierte der Theologe und geistliche Lehrer Karl Rahner. Und wirklich, der Durst nach Gott lässt nicht nach, aber oft fehlen uns die Erfahrungsräume. Oft wurden wir in unseren Biographien nicht hineingenommen in ein Selbstverständnis, vertraut mit Gott zu leben. Oft wissen wir nicht, wie wir Gott suchen sollen. Wie komme ich in eine Beziehung mit dem lebendigen Gott, der die Vorstellungen, die ich mir von Ihm mache übersteigt? Wie spüre ich die Präsenz des Ewigen? Wie höre ich, was Sein liebender Wille für mein Leben ist, wie ich Freude und Sinn finde? Kurz: wie geht beten?

Ein Heiliger, der heute noch berührt: Heiliger Klemens Maria Hofbauer

„Die Zwischenräume zu nutzen, das können wir vom Heiligen Klemens zum Beispiel lernen“, sagt Johannes Silberschneider. Der Schauspieler pflegt eine ganz persönliche Beziehung zum Wiener Stadtpatron Klemens Maria Hofbauer. Davon hat er bei der Vernissage zur Ausstellung am Montag, 31. August im Quo vadis? vor knapp 100 Besuchern erzählt.