Für andere da sein

Fürbitten, Einkaufen, Spenden und den Alltag aufrecht erhalten... Helfen macht Freude und gibt Sinn. Wir haben ein paar Ideen gesammelt, was wir in nächster Zeit füreinander tun können:

Füreinander Beten.
Sie könnten sich dazu eine Kerzen anzünden und daheim einen kleinen Herrgottswinkel gestalten.

für andere1Hier ist ein Vorschlag für ein Gebet. Vielleicht wollen Sie sich auch einen Menschen oder eine Personengruppe heraussuchen, für den Sie regelmässig Stoßgebete schicken.

Treuer Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, wir bitten Dich,

für alle an COVID-2019 erkrankten,
für alle Kranken, deren Versorgung gewährleistet werden muss,
für alle Hochrisikopatienten, die sich auf keinen Fall anstecken dürfen,
alte Menschen, junge Menschen mit Vorerkrankungen...

Vater unser um Himmel....

Für das Personal in Spitälern und Arztpraxen,
für alle, die eine ernorme Arbeitsbelastung haben,
für alle, die jetzt kein Einkommen haben,
für alle, deren Situation noch prekärer wird: Prostituierte, Wohnungslose, illegal Arbeitende...

Vater unser im Himmel...

Für alle, die einsam sind in ihren Wohnungen, in Pflegeheimen und Gefängnissen,
für alle Eltern, die ihre Kinder betreuen,
für alle, die in sozialen Spannungen sich nicht aus dem Weg gehen können,
für allen denen die Decke auf den Kopf fällt.

Vater unser im Himmel...

Für meine gefährdete Familienangehörige N.N.,
für meine engagierten Freunde N.N.
für meine einsamen Nachbarn N.N.
für mich, so wie es mir jetzt geht,
lass mich wachsen, in Kraft, Vertrauen und Solidarität.

Vater unser im Himmel...

Für die Verstorbenen: Der Herr schenke ihnen Leben in Seiner Fülle. Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Herr, lass sie ruhen in Frieden. Amen.

#füreinanderbeten Wir laden zu einer kleinen Socialmedia-Aktion ein: Laden Sie ein Foto Ihres Gebetsortes zuhause mit den Hashtags #meinherrgottswinkel #quovadis auf Facebook oder Instagram hoch. Hier sehen Sie einige der geteilten Gebetsorte. 

 

für andere2Einander aufmuntern

"So viel Kontakt wie jetzt hatte ich schon lang nicht mit meinem Sohn" sagt meine Nachbarin, "das tut mir gut. Er ruft mich jeden Tag mit Videoanruf an. Da muss ich mich ja trotzdem schminken."

"Ich sitze in der Sonne unter meinem Hausblock. Manchmal kommt ien Fahrad oder Spaziegänge vorbei und alle grüßen ganz lieb udn sagen sogar ein paar Worte," erzählt meine Freundin am Telefon. "Ich habe wirklich die den Eindruck, die Leute sind gerade freundlicher als sonst."

Manche Hausblöcke singen miteinander über offene Fenster, andere verabreden sich via Aushang oder sozialen Medien zur selben Zeit für alle engagierten Menschen zu klatschen....

Meine Meditationsgruppe hat sich vereinbart, statt im selben Raum jeder für sich zu Hause zusammen zu beten. Als Zeichen der Verbundheit zünden wir eine Kerze an.

Und allen Christen in Österreich: zünden Sie mit uns ein Licht der Hoffnung an und beten wir gemeinsam. https://ordensgemeinschaften.at/artikel/5451-lichter-der-hoffnung-leuchten-in-ganz-oesterreich

 

für andere3Zeit und Geld spenden

Wenn sie nicht zur Risikogruppe gehören und keine Betreuungspflichten haben, können Sie sich unter anderem bei der Pfarrcaritas registrieren lassen um bei Tätigkeiten zu unterstützen, die sich aus dieser schwierigen Situation heraus ergeben: https://freiwillige.caritas-wien.at/corona-wir-helfen/

Und unter https://soziale-arbeit.digital/nachbarschaftschallenge/ gibt's Vorlagen, wie Sie Ihre Nachbarn informieren, dass Sie sie gern unterstützen: Einkaufen, mit dem Hund spazieren gehen, den überfließenden Plasik- und Metallmüll wegbringen...

Wer selbst besonders acht geben muss, kann trotzdem helfen: die Notleidenden in unserer Stadt müssen weiter versorgt werden. Hier können Sie z.B. bei der Caritas spenden: https://www.caritas-wien.at/corona-hilfe/

Die Junge Kirche Wien hat eine gute Liste erstellt, die aufzeigt, wo man sich in Corona-Zeiten noch engagieren kann. Hier gibt's die volle Liste: https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/26098454/angebote/stayconnected/engagement

Und einander anrufen, schreiben, nachfragen, gerade bei denjenigen, von denen Sie wissen, dass sie nicht viele Kontakte haben.

 (Veronica Ilse)