Zuhause meditieren

Im Quo vadis? finden regelmäßig Meditationen statt. Schwester Annemarie Holzer stellt für jeden Mittwoch am  Abend eine Meditation zur Verfügung. Wir laden Sie herzlich ein zuhause zu meditieren! 
Die nächste Meditation im Quo vadis? wird erst Ende Mai stattfinden: Mittwoch, 27.Mai, 18:30 Uhr. 

Mittwoch, 13. Mai, Stillemeditation 

Zuhause meditieren 9"Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.", schreibt Schwester Annemarie. 

Jesus Christus, Du bist wie ein Feuer:
Das Feuer macht hell, wenn es dunkel und unheimlich ist.
Das Feuer macht hell, damit wir unseren Weg sehen.
Das Feuer macht hell und vertreibt unsere Angst.

Jesus Christus, Du bist wie ein Feuer:
Das Feuer macht uns warm, wenn es kalt und unangenehm ist.
Das Feuer macht uns warm, damit wir kochen können.
Das Feuer macht uns warm und lässt es uns gut gehen.

Jesus Christus, Du bist wie ein Feuer:
Das Feuer sammelt Menschen um sich, wenn wir uns einsam fühlen.
Das Feuer sammelt Menschen um sich, damit wir Gemeinschaft erleben.
Das Feuer sammelt Menschen um sich und ist unsere Mitte.

Jesus Christus, Du bist wie ein Feuer:
Das Feuer prasselt lebendig, wenn es uns langweilig ist.
Das Feuer prasselt lebendig, damit wir es schweigend betrachten.
Das Feuer prasselt lebendig und fasziniert uns.

Michael Schindler

 

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Mittwoch, 6. Mai, Stillemeditation

Zuhause meditierenMi7Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.

Sonnenstrahlen

Die Sonne, nicht sichtbar,
von Wolken verdeckt
und doch die einzelnen Strahlen zu sehen,
goldgelb leuchtend auf dem blassrosa Himmel
mit den hellgrauen Wolken,
als ob Himmelsstraßen dort oben verlaufen,
die alle auf ein einziges, gemeinsames, großes Ziel zu laufen,
das noch verdeckt liegt und sich unseren Blicken nicht zeigt,
aber uns erahnen lässt,
dass hinter Wolken etwas Wunderbares versteckt liegt,
etwas, wonach es zu suchen lohnt,
das uns geheimnisvoll lockt
und uns doch auch wissen lässt,
dass es nicht zu erreichen ist.

Aber gerade deswegen ist es so unglaublich schön
und hat so viel Kraft, dass wir uns daran festhalten
und uns über den Anblick der goldenen Strahlen freuen können
wie ein Kind, weil wir den Grund für die Strahlen nicht sehen können,
sie einfach da sind und die Welt um uns in ein goldenes Licht tauchen,
das wir tief in uns einsaugen, um es nie zu vergessen.

Katrin Riebl

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Mittwoch, 29. April, Stillemeditation 

Zuhause meditierenMi8Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.

Rief da jemand
will da einer was von mir
meint da einer mich
könnte es sein
dass da einer
was von mir will
aber was könnte
schon einer
von mir wollen

da ist plötzlich
ein Klang
ein Wort
ein Bild
zögernd gehe ich näher
irgendwas zieht mich
irgendwas hält mich zurück
aber die Sehnsucht ist stärker

Andrea Schwarz

Ein ruhiger Platz, Stille, ein guter Sitz, dieser Text und ein bisschen Zeit für sich vor Gott - das sind die Kennzeichen dieser Stillemeditation. 

 

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Mittwoch, 22. April, Stillemeditation 

Zuhause meditieren 4Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.

Gott baut auf dich

Lebendige Bausteine sind wir,
mit Rissen und Beschädigungen.
Lebendige Bausteine sind wir, wir alle,
häufig genug unansehnlich und hässlich.

Gott baut auf uns;
Jedem, jeder von uns hat er einen Platz zugewiesen.

Du,
manchmal schimpfst du über die Kirche,
du bist enttäuscht über ihre Enge und Kleinkariertheit,
über ihre oft düstere Vergangenheit.

Vergiss es nicht:
Gott baut immer auf schwache Menschen,
auch auf dich.

In: Schneider Klemens:
Zuhause sein – dem Glauben Wohnung geben.
Anregungen für Gottesdienst, Gruppenarbeit und Meditation,
Mainz 1989, 112.
Lass mich den Weg begreifen – Spurensuche Berufung
© Canisiuswerk 2007

Dieser Text lädt zum Nachdenken ein, ein ruhiger Platz und eine halbe Stunde freie Zeit helfen dabei. 
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Mittwoch, 15. April, Stillemeditation 

Meditieren nach sotern"Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können."

Ein ruhiger Platz, eine halbe Stunde Zeit und folgender Text: das ist alles, was man zum Meditieren braucht. Ich setze mich ruhig hin, finde in mir Ruhe, meditiere den Text, gehe meinen Gedanken nach oder lass sie einfach vorbeistreichen, und versuche in mir anzukommen. 

Gott, du bist anders
als wir denken
immer wieder anders
du lässt dich nicht
berechnen, einordnen
gebrauchen, unterbringen
aussuchen, vergleichen
wählen, beweisen
durch uns Menschen

Gott, du bist anders
als wir denken
immer wieder anders
du lässt dich
verachten, verlachen
verleugnen, verfolgen
verdrängen, vergessen
verfluchen, verlassen
durch uns Menschen

Gott, du bist anders
als wir denken
immer wieder anders
du lässt dich
hören, suchen
finden, fragen
rufen, loben
bitten, lieben
durch uns Menschen.
Gott, du bist anders.
Johannes Hansen

 

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Mittwoch, 8. April, Stillemeditation 

Zuhause meditieren 2"Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.", schreibt Schwester Annemarie. 

Dieser Text lädt zum Nachdenken ein, ein ruhiger Platz und eine halbe Stunde freie Zeit helfen dabei. 

Pilatus

Bist du nicht sehr oft in mir, Pilatus?
Dann, wenn ich zeigen will, was ich kann und was ich zu sagen habe;
dann, wenn ich entscheiden möchte aus meiner Position und meinem Wissen heraus;
dann, wenn ich meine, Recht zu haben und das andere auch spüren lasse;
Du bist in mir, Pilatus, wenn ich Fragen stelle und glaube, die Antwort ohnedies schon zu wissen;
wenn ich verwundert, aber auch verunsichert bin,
dass andere nicht nach meinem Denken reagieren, sondern ihre je eigene Freiheit bewahren;
wenn ich großzügig erscheinen will und doch meine ganz eigenen Interessen verfolge;
Du bist in mir, Pilatus, wenn ich Angst habe und mir meine Rolle zu viel wird;
wenn ich nur noch um mich kreise, aus Sorge mein Gesicht zu verlieren und anderen Platz machen zu müssen;
wenn ich jede Verantwortung ablehne und meine Hände in Unschuld waschen möchte;
Du bist aber auch in mir, wenn trotz meiner vielen schlechten Seiten die frohe Botschaft nicht verstummt:
Jesus ist der König der Juden, gekreuzigt für alle Welt,
aber auch für dich und mich.

© Sr. Gudrun Schellner SSM

Welche Gedanken steigen in mir hoch? Welche Gefühle? Was möchte ich vor Gott bringen? 
Ich beende die Meditation mit einem Kreuzzeichen. 

Hier gibt es eine Einleitung in die Heiligen Tage. 
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Mittwoch, 1. April, Stillemeditation mit Schwester Annemarie Holzer

Zuhause meditieren1"Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können."

Romano Guardini hat einmal im Traum gehört, dass Gott über jeden Menschen ein Urwort spricht, ein „Passwort“, das nur für diesen einen Menschen gilt. Unsere ganze Aufgabe besteht darin, dieses einmalige Wort, das nur in uns gesprochen wurde, in dieser Welt vernehmbar werden zu lassen. Jede/r von uns kann etwas von Gott ausdrücken, das nur durch ihn / sie ausgedrückt werden kann. Jede/r ist ein Wort Gottes, das in ihm / ihr Fleisch werden und durch ihn / sie in dieser Welt aufscheinen möchte. Du wirst dieses Wort nicht benennen können. Aber vielleicht hast du eine Ahnung, welches Wort Gott in dir spricht, vielleicht: Vertrauen oder Liebe, Klarheit, Harmonie, Lebendigkeit, Freude, Weite oder Freiheit.

Denke in Stille über diesen Text nach. Beende deine Meditation mit einer Verneigung. Danke dir selbst, dass du dir diese Zeit geschenkt hast. 

 

Fotorechte (c) Curt Cherau 

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Mittwoch, 1. April, Meditation am Morgen mit Florian Mayrhofer 

In der Fastenzeit gestaltet Florian Mayerhofer montags um 7:15 Uhr eine Meditation. Diese Mal trägt die Meditation den Titel "Auf-Bruch". Suchen Sie sich einen gemütlichen Platz, zünden Sie ein Kerze an. Es ist die letzte Meditation in dieser Art. Wir danken Florian für sein Engagement! 

Hier finden Sie die angeleitete Meditation! 

Hier können Sie die Meditation als Pdf dowonloaden: 6_Auf-Bruch.pdf

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Mittwoch, 25. März, Stillemeditation mit Schwester Annemarie am Abend

"Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.", schreibt Schwester Annemarie Holzer. Sie lädt zur Stillemediation ein. Geben Sie sich mindestens eine Halbestunde Zeit, finden Sie einen ruhigen Ort, stellen Sie ihre Füße gut am Boden ab, sitzen Sie ruhig. Der Text leitet die Meditation ein. Anschließend lassen Sie in der Stille nachklingen, was in Ihnen aufsteigt. Gute Meditation! 

Zuhause meditierenMach mich bewohnbar für dich

Du, Schöpfer, aus dem Nichts hast du alles geschaffen.
Du hast ein Lebenshaus gebaut, das wir bewohnen und gestalten dürfen.
In diesem Haus hast du mir, Gott, einen Platz gegeben, einen Ort, an dem ich bleiben kann.

Einen Platz, an dem ich heimisch werden kann.
Einen Raum, in dem vertrauensvoll gelebt werden kann.
Du gibst mir eine Antwort auf die Frage, wo ich hingehöre und bleiben kann.

Du gibst mir eine Antwort auf die Frage, was ich tun kann.
Mach mich als Teil deiner Schöpfung auch bewohnbar für andere, für Freunde, für meine Mitmenschen.

Gott, du Schöpfer, mach mich bewohnbar für dich.
Damit du in mir, deinem Geschöpf, heimisch werden und ein Zuhause finden kannst.
Nach Rainer Kunze Lass mich den Weg begreifen – Spurensuche

Fotorechte (c) Curt Cherau 

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Mittwoch, 25. März, Morgenmeditation 

Florian Mayerhofer bereitet mit sehr viel Liebe fürs Details an jedem Mittwoch in der Fastenzeit eine Meditation am Morgen vor. Um 7:15 Uhr treffen sich alle Interessierten normalerweise im Quo vadis?, anschließend würde man miteinander frühstücken. Leider ist das gerade nicht möglich, daher stellt er die Impulse online zur Verfügung. Danke dafür! 

Hier kann die Anleitung zur Meditation heruntergeladen werden! Viel Freude beim Meditieren! Und Gottes Segen! 

 

Mittwoch, 18. März,  Stillemeditation 

"Meine Lieben, einen Gruß von zu Hause für die Zeit der Meditation. Es ist schön, dass wir auch so miteinander verbunden sein können.", schreibt Schwester Annemarie. 

 T1A6126 KopieBei dir sein

Bei dir möchte ich sein, guter Gott, jetzt, für diesen Moment, in diesem Augenblick. Alles, was in mir ist, bringe ich mit und lege es vor dich hin, meine Gedanken, mein Tun und mein Lassen, alles, was in mir umgeht: Bring du es zur Ruhe in mir. Lass mich still sein bei dir, für kurze Zeit. Ich will nicht fliehen vor meinem Leben, ich will es nur tragen können, fortschreitend, mit deiner Hilfe. Ich glaube, du lässt mich nicht allein, wo immer ich auch bin. Lass mich jetzt spüren, dass du bei mir bist.

Ich weiß nicht genau, wer du bist, aber ich vermute und ich glaube, dass du etwas mit mir vorhast, mich annehmen willst, aufnehmen, so wie ich bin.

Du weißt, was nötig ist für mich und diese Welt, in der ich lebe. Öffne die Augen meines Herzens, damit ich deine Wege erkenne. Du wirst schon wissen, wohin du mich führst.

Bleibe bei mir, wenn ich weitersuche, begleite mich, mit deiner Liebe, deiner Treue, deiner Milde.

Jilsen, Martien/Jülicher, Jochen: Mit Gott unterwegs – Exerzitien im Alltag, Würzburg 1997,36.

Bei Schwester Annemarie kann man übrigens auch über Livestream beim Abendgebet der Gemeinschaft teilnehmen. 
Fotorechte (c) Petra Rainer

  

Mittwoch, 18. März, Morgenmeditation 

An jedem Mittwoch in der Fastenzeit mit Florian Mayrhofer findet am Morgen der achtsame Start in den Tag statt. Er hat eine Meditation für zuhause zusammengestellt, die Sie morgen früh beten können. Wir wissen: Wir sind im Gebet miteinander verbunden! 

Hier der Download als PDF! Viel Freude beim Meditieren! Und Gottes Segen!