Spirituelle Impulse für jeden Tag

In unserem Blog finden Sie Inspirationen zu den Themen Beten, Pilgern, Ordensleben und Berufung! 
Im März, April und Mai dieses Jahres haben wir Sie Tag für Tag hier zu unsere "Atempause", dem Mittagsgebet eingeladen. Auf diese Art und Weise konnten wir miteinander verbunden bleiben. 
Am Freitag, 15. Mai findet das letzte Mal der Mittagshalt online statt. Ab Montag, 18. Mai dürfen wir Sie wieder um 12 Uhr im Quo vadis? begrüßen. Das Mittagsgebet dauert immer 15 Minuten. Wir haben montags bis freitags von 10-18 Uhr geöffnet! 

Freitag, 15. Mai 

AtempauseFr9Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Was geben wir dir – Mutter Erde?

Zäune, Mauern, Gräben, Abfall, Müll und Gift,
Zement, Asphalt, Beton, Straßen und Kanäle.

Himmelhohe Häuser, Kunstgras aus Maschinen,
Klärschlamm, Schwefel, Blei, Wasserschaum und Lärm.

Eine kleine Blume schenkst du uns zurück.
Noch.

 

Zum Nachdenken:
Wo kann ich ganz konkret in meinem Alltag Müll vermeiden?
Welche kleinen Blumen sehe ich? 

- Stille - 

Heute Nachmittag möchte ich achtsam sein und die ganz kleinen Zeichen der Natur entdecken und Gott dafür danken.

 

(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

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Donnerstag, 14. Mai 

Atempause Do9Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Der wahre Schatz

Gleich Diamanten
auf Blumen und Blüten
funkeln Tautropfen
jeden Morgen
in unermesslichen Reichtum.

Keiner der Mächtigen
dieser Erde
besitzt so viele Schätze,
wie sie die Natur
jeden Morgen
verschenkt.

- Stille - 

Ich stelle mich ins Freie oder zum geöffneten Fenster und atme tief ein.
Ich danke Gott für die Luft und die Natur.
Wo kann ich in meinem Leben Reichtum entdecken?

Ich vertraue Gott meinen Dank und meinen Nachmittag an. Und bitte ihn um seinen begleitenden Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 

(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

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Mittwoch, 13. Mai 

AtempauseMI9Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Um den Frieden für heute:

Um Frieden bitte ich, Herr, für diesen Tag.

Schärfe unser Gewissen für die Verpflichtung zur Versöhnung.

Lass uns die Wahrheit sagen und keine faulen Kompromisse eingehen.

Mach uns kritisch gegen Rechthaberei und das Gefühl der Überlegenheit.

Gib den Politikern Augenmaß und den Mut, Gewalt und Krieg einzustellen.

Überwinde Rassismus und Nationalismus.

Und lass nicht zu, dass der Mensch Opfer des Menschen wird.

 

Fragen:

Wahrheit, faule Kompromisse, Rechthaberei, Überlegenheit, Gewalt, Krieg, Rassismus … welches dieser Worte habe ich heute selbst erlebt bzw. habe ich gelebt?

Wo habe ich Ausbeutung von Menschen in meinem Umfeld erlebt? Ich lege Gott diese Menschen in sein Herz.

 

(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

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Dienstag, 12.Mai

Atempause 12Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Aufbrechen im Sommer
irgendwohin
einfach so.

Ich spüre es schon im Frühling
die Lust dazu.

Vielleicht ist es
weil das Land so breit ist
sich darbringend
ohne Fragen
nach Absicht und Erfolg.

Die Tage sind länger
länger die Zeit
alles zu schauen.

Am Morgen
die langen Schatten
die es mir leicht machen
mich auf der Erde auszubreiten
und am Abend wieder
dazwischen der helle hohe heiße Tag.

Aufbrechen im Sommer
Irgendwohin.
Ich bin bereit.

Zum Nachdenken:
Nach diesen vielen Tagen zu Hause durch die Corona-Pandemie … worauf verspüre ich Lust und Sehnsucht?

Wovon träume ich?

 - Stille - 

Ich vertraue Gott meine Sehnsucht an. Ich vertraue ihm meine Träume an. Lass mich mutig erste Schritte tun. Ich bitte Gott um seinen Segen. 

 

(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

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Montag, 11. Mai 

AtempauseMo9Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Lob und Dank

Ich preise dich, Gott, für die Sehnsucht,
die du in mich gepflanzt hast.
Sie verlangt nach mehr als nach Essen und Trinken,
als nach Bildung und Konsum.

Ich preise dich für den Hunger nach Liebe
und den Durst nach Leben.
Ich preise dich Gott, für meine Taufe.
Hineingetaucht in dein Leben
bin ich neugeboren für eine Zukunft,
die nie Vergangenheit wird.

Ich preise dich, Gott, für die Gabe der Freundschaft,
für den Blick über den eigenen Zaun,
für die Hände, die ich ausstrecken darf
zum Frieden und zur Versöhnung.

Ich preise dich Gott, für den Sinn nach Gerechtigkeit,
für die Empörung gegen die Gewalt,
für die Phantasie meines Geistes,
für den Aufstand gegen Angst und Verzweiflung.

Ich preise dich, Gott, für meinen Auftrag,
die Kirche zu erneuern
und am Reich Gottes zu bauen.

Fragen:
Welcher Lobpreis spricht mich jetzt an?
Wenn ich auf den Vormittag zurückschaue: wofür will ich Gott preisen?

 - Stille - 

Guter Gott, ich vertraue dir meinen Dank, meinen Lobpreis und meine Freude an. Ich bitte dich um deinen Segen für den Nachmittag: Schütze du mich und die Menschen in meinem Umfeld mit deinem Segen, durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Amen. 

 

(Fotorechte (c) Petra Rainer)  

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Sonntag, 10. Mai 

Evangelium nach Johannes 14, 1–12

Jesus ein Wohnungsmakler? Nein, er will uns zu sich und zum Vater holen, damit wir alle miteinander "daheim" sind. Bei diesem "Ich-bin"-Wort Weg+Wahrheit+Leben geht es darum, dass wir durch Jesus zum Vater eingeladen sind!

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philíppus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

 

Einmal hatte ich eine besondere Begegnung im Quo vadis: Ein ausdrücklich bekennender Atheist bat um Gespräch - wie er sagte, nicht um zu streiten, aber doch zu diskutieren. Unser intensiver, gegenseitig respektvoller Dialog ging eine ganze Weile, bis wir zu diesem Nachsatz "niemand kommt zum Vater außer durch mich" kamen. Damit meinte ich, dass ich ohne Jesus tatsächlich nicht wüsste, wie der Vater so ist, und schon gar nicht IHN, den Höchsten, Vater zu nennen. Damit macht er ja uns zu SEINEN Kindern! Da wurde mein Gesprächspartner nachdenklich und somit fand unser Gespräch ein Ende.
 
Wer ist Jesus für dich? Was wäre gewesen, wenn du ihn nicht gekannt hättest? Was macht es aus, dass du sein/e Freund/in und Jünger/in geworden bist?

Viel Freude bei diesem Nachdenken!

Schwester Joanna Jimin Lee 96208504 3105022752891933 5829236142205042688 o

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Freitag, 8. Mai 

AtempauseFR7Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Begleiten 

Nicht ich bestimme die Richtung, sondern der andere

Nicht ich bestimme die Länge, sondern die andere

Nicht ich gebe das Tempo vor, sondern der andere

Nicht ich lege die Pausen fest, sondern der andere

Nicht ich weiß, wo es lang geht, sondern die andere

Nicht ich suche die Stecke aus, sondern der andere

Nicht ich entscheide an der Weggabelung, sondern die andere

Nicht ich suche das Gespräch, sondern der andere

Nicht ich – …

Begleiten

Matthias Ball

 

Fragen:

Wo möchte ich mich heute zurücknehmen und bewusst jemand anderen die Führung überlassen?

In welcher Situation durfte ich erleben, dass jemand mich achtsam und empathisch begleitet? Ich danke Gott dafür.

 

(Fotorechte (c) Curt Cheaurè)  

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Donnerstag, 7. Mai 

AtempauseDo7Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Rhythmus

Es gibt Tage, da bist du zufrieden und dankbar,
spürst Energie in dir und lachst.
Und du denkst: So kann es immer sein.

Es gibt Tage, da du unzufrieden und ärgerst dich,
bist müde und kraftlos.
Und du fürchtest: So wird es immer sein.

Und irgendwann fragst du dich:
Warum ist das so?
Vielleicht w
eil der Mensch ein Teil der Natur ist
und ihrem RHYTHMUS folgt:
In der ständigen Wiederkehr von
Tag und Nacht, Kälte und Wärme,
Ebbe und Flut, Leben und Sterben.

Und irgendwann begreifst du …

Dieter Barth

Fragen:
Ich schaue auf den heutigen Vormittag zurück: Wofür bin ich dankbar und zufrieden?
Wo habe ich mich müde, kraftlos, unzufrieden erlebt?

- Stille - 

Alles darf bei Gott sein. Ich lege ihm im Gebet alles hin.

 

(Fotorechte (c) Petra Rainer)  

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Mittwoch, 6. Mai 

AtempauseMi7Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Zwischen Himmel und Erde
verwurzelt
ein Baum
auf Erden daheim
im Rhythmus der Jahreszeiten
geborgen

ein Vogel sein
vom Wind gestreichelt
fliegen
in Gärten vor unserer Zeit

ich träume
von Flügeln
aus Wurzeln gemacht
bin Mensch
von Himmel und Erde
geboren.

Simone Kraus

Fragen:
Wo bin ich verwurzelt und daheim?
Wovon träume ich?

- Stille - 

Ich vertraue dir den Nachmittag an, guter Gott. 
(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

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Dienstag, 5. Mai 

AtempauseDi7Beginn: Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Perspektiven

Jetzt ist es also soweit.
Ich mache mich auf den Weg.
Das Ziel heißt …

Eigentlich weiß ich wenig über mein Ziel.
Eigentlich weiß ich nichts über den Weg dorthin.
Eigentlich weiß ich wenig über mich.

Ich weiß nicht, ob ich das Ziel erreichen werde.
Ich weiß nicht, ob ich den Weg dorthin schaffe.
Ich weiß nicht, ob ich mich besser kennen lernen werde.

Aber ich weiß, dass ich nicht alleine gehe.

Die Menschen an meiner Seite werden mit mir das Ziel suchen.
Die Menschen an meiner Seite werden mir auf meinem Weg helfen.
Die Menschen an meiner Seite werden mir helfen, mich selbst zu entdecken.
Weil du in ihnen lebst.

Michael Ganster

In welche Richtung, auf welches Ziel hin bin ich unterwegs?
Welche Menschen sind an meiner Seite?

- Stille - 

Ich danke Gott dafür.

(Fotorechte (c) Petra Rainer)  

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Montag, 4. Mai 

AtempauseMo7Beginn: Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott des Aufbruchs,

immer wieder berufst du Menschen
aufzubrechen und Neues zu wagen,
im Vertrauen auf dich gehen sie los.

Lass mich mutiger werden,
mit Allzuvertrautem im Alltag zu brechen,
deine Stimme ernst zu nehmen und mich herausfordern
zu lassen zu einem abenteuerlichen Leben mit dir.

Segne alle, die im Aufbruch sind.

Angela Hüttl-Zecca

Fragen:
Wo kann ich Gottes Ruf zum Aufbruch hören?

Was ist für mich das "Allzuvertraute", mit dem ich brechen möchte? 

 

- Stille - 

 

Gott, segne meine Aufbrüche, meine Ideen und Gedanken. Gehe du mit mir den nächsten Schritt. Zeige mir Wege und Möglichkeiten. Du, Gott des Aufbruchs, schenke mir Segen für den Nachmittag, Gott, der Vater, Gott, der Sohn und Gott, der heilige Geist. Amen. 

 

(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

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Donnerstag, 30. April 

AtempauseDo8Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Getrieben von Sehnsucht
den Schritt gewagt
die Pforte durchschritten
vom außen
zum innen
mich einlassen
mich nähern
voll Angst
und doch
Hoffnung

Andrea Schwarz

Frage:

In welchem Bereich bin ich bereit, mich einzulassen und den nächsten Schritt zu wagen?

- Stille - 

Ich spüre nach, wo meine Hoffnung stärker ist als meine Angst. Ich danke Gott dafür.
Ich bitte Gott um seinen Segen für meine nächsten Schritte. 


(Fotorechte (c) Curt Cheauré)  

Es ist die Weltgebetswoche für Berufungen. Unter diesem Link finden Sie noch ein Gebet für junge Menschen.  

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Mittwoch, 29. April 

AtempauseMI8Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Aus dem Tod ins Leben gerufen
herausgerufen aus meinem Ägypten
herausgerufen aus Selbstsucht Neid Gier
besitzen wollen
machen wollen
sein wollen
befreit aus meinem Gefängnis
das ich mir selber gebaut habe
das mir andere gebaut haben

Andrea Schwarz

Fragen:
Wo ruft Gott mich in Leben?
Aus welchen Gefängnissen möchte ich von Gott befreit werden?

- Stille -

Es ist die Weltgebetswoche für Berufungen. Unter diesem Link finden Sie noch ein Gebet zum Abschluss dieser Gebetszeit. 


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Dienstag, 28. April 

AtempauseDI8Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Von Unermesslichkeit voll

Wenn ich in mein Haus, auf mein Zimmer,
in mein Schlafgemach gehe oder auf dem weiten Feld bin,
denke ich, alle diese Orte und Räume seien voll
von der Unermesslichkeit Gottes,
um zu beten und zu arbeiten und alle meine Geschäfte zu tun.
Ich betrachte, wie Gott in mir ist und
wie ich in Gott bin und lebe und mich bewege;
wie Gott mich umgibt und umschließt wie das Meerwasser den Fisch.

Ludwig de Ponte SJ

Fragen:

In welcher Umgebung bin ich gerade und kann ich da Gottes Gegenwart erkennen?

Halte ich bewusst inne, um zu danken?

 

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Montag, 27. April 

Atempaus Mo8Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Von Herzschlag zu Herzschlag

Jeder Herzschlag lässt mich leben,
geschenktes Leben, von Gott gewollt.

Mein Herz schlägt ohne eine Pause ein Leben lang,
ohne mein Zutun.

Jeder Herzschlag aus Gottes Hand ist ein Geschenk von seiner Liebe.
Von Herzschlag zu Herzschlag sage ich Danke.
Amen!
Ursula Bittner

- Stille - 

Fragen:
Ich lege die Hand auf mein Herz und spüre meinen Herzschlag. Spüre ich auch eine Dankbarkeit, dass mein Herz immer schlägt?

Wie geht es mir damit, dieses Geschenk des Lebens von Gott bedingungslos anzunehmen?

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Sonntag, 26. April 

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Heute wäre unser Emmausgang vom Quo vadis bis "am Himmel" (Kahlenberg) gewesen. Die Route und Stationen mit Impulsfragen merken Sr. Maria Patka sa und ich uns gut für das nächste Jahr. Für jetzt ein paar Gedanken zu diesem wunderschönen Evangelium nach Lukas 24,13–35:

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.

Mit wem möchte ich über die Ereignisse der letzten Tage austauschen? Was wären/sind die Themen und der Ton?

Und es geschah: Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.

Kenne ich solche Situation? Wann habe ich letztes Mal Jesus gegenwärtig gespürt / nachher erkannt / vermisst?

Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen – er hieß Kléopas – antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn?

Wie und worüber würde Jesus mit mir/uns reden?

Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohepriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.

 Wenn ich Jesus von meiner Enttäuschung oder Trauer sprechen sollte, was wäre die Hoffnung dahinter gewesen?

Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.

Die "Frauen" haben die gute Nachricht verkündet, wurden aber nicht ernstgenommen! Wie stehe ich zu der Frohen Botschaft der Auferstehung Jesu, die für die ganze Menschheit eine befreiende Botschaft ist? Worüber wünsche ich mir eine Erklärung? Was würde mich schließlich überzeugen oder überzeugt mich?

So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

 

Ein guter Wunsch um eine Zeit der Einkehr mit Jesus, dem Unerkannten! Dazu ein Lied: GL 325 https://www.youtube.com/watch?v=wIYSUZhfeoM

Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit!
Schon sinkt die Welt in Nacht und Dunkelheit.
Geh nicht vorüber, kehre bei uns ein.
Sei unser Gast und teile Brot und Wein.

Weit war der Weg. Wir flohen fort vom Kreuz.
Doch du, Verlorner, führtest uns bereits.
Brennt nicht in uns ein Feuer, wenn du sprichst?
Zeige dich, wenn du nun das Brot uns brichst.

Weihe uns ganz in dein Geheimnis ein.
Lass uns dich sehn im letzten Abendschein.
Herr, deine Herrlichkeit erkennen wir:

Lebend und sterbend bleiben wir in dir.

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Freitag, 24. April 

Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

In welchen Situationen kann ich spüren, dass Gott mich trägt?

- Stille - 

Du mütterlicher Vater und guter Gott,
bei dir sind wir sicher.
Du trägst uns in deiner liebenden Hand.
Wir wissen nicht, was der Morgen bringt,
einzigartig ist dieser Tag, den du uns schenkst.
Wir hoffen auf dich und leben aus dir und auf dich hin.
Bleibe bei uns in der Freude und im Schmerz,
du, der du das Leid kennst und das Heil bist.
So segne uns der uns immer liebende Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

- Stille - 

Ich bete dafür, dass ich heute dich, Gott, als das Heil in meinem Leben erkennen darf.

 

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Donnerstag, 23. April 

AtempauseDOOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott,
du bist die Spur, der wir folgen,
du bist die Rückendeckung, die wir brauchen,
du bist der Boden, der uns trägt,
du bist die Luft, die uns atmen lässt,
du bist der Rastplatz, der uns Ruhe bringt.

Gott, du in uns,
verbinde Geist, Seele und Leib,
damit die Wunden heilen
und wir heil werden durch deinen Segen.

So segne du uns,
du heilsamer, heilender und heiliger Gott,
Vater, Sohn, und Heiliger Geist. Amen.

Fragen:
Wo konnte ich in meinem Leben die Spur Gottes schon entdecken?
Für welche Menschen erbitte ich heute deinen Segen bitten?

 

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Mittwoch, 22. April 

AtempauseMiOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott, in mir ist es finster,
aber bei dir ist das Licht;

ich bin einsam,
aber du verlässt mich nicht;

ich bin kleinmütig,
aber bei dir ist die Hilfe;

ich bin unruhig,
aber bei dir ist der Friede;

in mir ist Bitterkeit,
aber bei dir ist die Geduld;

ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer

Fragen:

Wo kann ich Gottes Handeln heute bewusst wahrnehmen?

Meine Dankbarkeit will ich dir heute bringen?

Stille 

Meine Finsternis, meinen Kleinmut, meine Unsicherheit vertraue ich dir, Gott, an. Bitte begleite mich durch diesen Tag mit deinem Segen: Im Namen des Vaters... Allen einen schönen Nachmittag! 

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Dienstag, 21. April 

AtempauseDiOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Lass Gottes Liebe in dir leben,
und deine Schwäche weicht seiner Kraft.

Lass Gottes Liebe in dir leben,
und deine Angst weicht deiner Freiheit.

Lass Gottes Liebe in dir leben,
und dein grauer Alltag weicht seiner frohen, bunten Welt.

Lass Gottes Liebe in dir leben,
und dein Zweifel weicht deiner Hoffnung.

Lass Gottes Liebe in dir leben,
und dein Wort wird zu seiner Botschaft.

Lass Gottes Liebe in dir leben,
und dein Leben wird zu seiner Freude.

- Stille - 

Wie will ich heute Gottes Liebe in mir leben lassen?

- Stille - 

Am Abend will ich Rückschau halten. Ich bitte Gott um seinen Segen für den restlichen Tag: Im Namen des Vaters... 

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Montag, 20. April 

AtempauseMo 6Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Öffne dich, Himmel
und regne herab
Frieden und Gerechtigkeit
Freude und Kraft
Freundschaft und Liebe.
Öffne dich, Himmel
und verschlinge den Tod
und die Tränen die Not
und das Leid.
Öffne dich, Himmel.

Fragen:
Habe ich Sehnsucht danach, dass sich der Himmel öffnet?
Wo bin ich bereit, Veränderungen bei mir zuzulassen? 

- Stille - 

Ich bringe meine Sehnsucht vor Gott und bitte ihn um seinen Segen: Im Namen des Vaters,... 


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Sonntag, 19. April 2020 - Weißer Sonntag

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Der Impuls zum Sonntagsevangelium kommt von Schwester Joanna Jimin Lee. Sie gestaltet normalerweise freitags ein Wochenrückblicksgebet und eine Bibelbetrachtung fürs Wochenende mit einer Gruppe junger Erwachsener. Schwester Joanna hat auch bei der Aktion mitgemacht, am Ostersonntag mit Kreiden auf den Gehsteigen und Fußwegen den Menschen frohe Ostern zu wünschen. 

Der Zweite Sonntag der Osterzeit wird Weißer Sonntag bzw. Barmherzigkeitssonntag genannt.
Zum Evangelium (Joh 20,19-31) stell dir mal vor: Mitten in unsere Quarantäne hinein tritt Jesus durch die versperrte Tür und sagt: Fürchtet euch nicht, Friede! Dann haucht er dich mit seinem Atem an... Von Maria von Magdala hörten die Jünger bereits, dass sie den Herrn gesehen habe. Doch mit den eigenen Augen den Herrn als lebend zu erleben, das ist doch was Anderes. Dabei dienen gerade seine Wundmale zur Identifizierung: Das ist ER und er lebt! Auch Jesus geht mit seinen Verletzungen nicht zimperlich um, kommt damit dem "Ungläubigen" entgegen, indem er zulässt, seine Wundstellen zu berühren... Ob Thomas es je getan hat oder nicht, können wir uns nur innerlich ausmalen. Wir jedenfalls dürfen, sollten vielleicht sogar, nach dieser Einladung unseren Finger ausstrecken: Herr, sieh an, die Welt ist verwundet, die ganze Erde ist verwundet, mein Herz ist verwundet … Wenn wir weinend all die Wunden IHM aufzählen, werden wir merken, dass sie alles Seine Wunden sind und ER sie selber leidet... Und wenn da unser Blick auf den seinen trifft, da wird ER uns wieder anhauchen mit seinem Atem und sagen: Werde neu, werde wie ich. Scheue dich nicht vor Verwundungen, gib gerne nach und trage meine Liebe weiter! Das war Seine Sendung und ist unsere Sendung. Leben wir! Gesegnete Osterzeit weiterhin.

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Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

 

Freitag, 17. April 2020 

Atempause Fr n OEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

- Stille - Ich denke an den vergangenen Tag: Was ist gelungen? Wo bin ich hinter meinen Ansprüchen zurückgeblieben? 

Er möge kommen mit der Fülle seiner Gaben,
in seiner Wahrheit, in seiner Güte, in seiner Menschenfreundlichkeit.
Er erfülle uns mit Freude,
schenke uns, was wir erhoffen, ersehnen, erbitten.
Er befreie uns von Angst, Unentschlossenheit, Verhärtung.
Er stärke uns im Ringen um sinnerfülltes Tun,
im Verstehen und Verzeihen, im Leben und Leiden, im Christsein.
Dazu segne uns er, der uns Menschen nahe ist, der Vater, der Sohn, und der Heilige Geist.

Fragen:
Kann ich diesen Text für mich so annehmen?

Welchen Gedanken möchte ich mit in den Nachmittag mitnehmen?

Allen einen schönen und gesegneten Nachmittag!

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Donnerstag, 16. April 2020 

Atempause 3Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Christus, gib, dass ich jeden Augenblick
auf dich schaue.
So oft vergesse ich,
dass ich BEWOHNT bin von deinem Heiligen Geist,
dass du in mir betest, dass du in mir liebst.
Dein Wunder in mir ist dein Vertrauen und
dein unaufhörlich neu geschenktes Verzeihen.
Gebet aus Taize

Fragen:
Wie kann ich heute bewusster leben?
Wem kann ich mein Verzeihen schenken?

Zum Nachdenken:
Der neue Mensch 

Der auferstandene Christus trägt die neue Menschheit
in das letzte herrliche Ja Gottes zum neuen Menschen.
Zwar lebt die Menschheit noch im Alten, 
aber sie ist schon über das Alte hinaus, 
zwar lebt sie noch in einer Welt des Todes, 
aber sie ist schon über den Tod hinaus, 
Zwar lebt sie noch in einer Welt der Sünde, 
aber sie ist schon über die Sünde hinaus. 
Die Nacht ist noch nicht vorüber.
Aber es tagt schon.
Dietrich Bonhoeffer 

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(Fotorechte (c) Petra Rainer) 

 

 

Mittwoch, 15. April 2020 

Atempause Mi OEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Möge dann und wann deine Seele
aufleuchten im Festglanz der Freude.
Möge dann und wann deine Last leicht werden
und dein Schritt beschwingt wie ein Tanz.
Möge dann und wann ein Lied aufsteigen
vom Grund deines Herzens das Leben zu grüßen
wie die Amsel den Morgen.
Möge dann und wann der Himmel über deine Schwelle treten.

Fragen:
Kann ich vom Grund meines Herzens das Leben begrüßen?
Wo habe ich heute schon Leichtigkeit und Freude erlebt?

- Stille - 

Meine Freude und meine Leichtigkeit lege ich vor Gott. Ich danke ihm dafür und bitte um Segen für den heutigen Nachmittag. 


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(Fotorechte (c) Petra Rainer) 



Dienstag, 14. April 2020 

Atempause DI OEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott, gib mir einen neuen Himmel und eine neue Erde.
Lass mich staunen, als sei dieser Tag der erste meines Lebens.
Gib mir die Freude des Anfangs, das Glück einer frohen Erwartung,
den Mut der ersten Schritte auf einem neuen Weg.
Lass mich alle Dinge und Menschen mit deinen Augen sehen:
das Geheimnis hinter den Dingen, das Geheimnis in den Menschen.
Mach aus mir einen dankbaren Menschen.
Stefan Jürgens

Fragen:
Was hilft mir, heute in froher Erwartung zu leben?
Wem möchte ich heute meine Dankbarkeit zeigen?

- Stille - 

Beenden Sie das Mittagsgebet mit einem Kreuzzeichen und bitten Sie für den Segen für den Nachmittag: Im Namen des Vaters,...

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(Fotorechte (c) Curt Cheaurè) 



Karfreitag, 10. April 2020 

Karfreitag AEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Mein Gott, mein Gott …
… warum hast du mich verlassen?
… warum solch unsägliches Leiden?
… warum dieses grausame Sterben?

Mein Gott, mein Gott …
… damals und heute
… hier und überall
… hautnah und weltweit

Mein Gott, mein Gott …
… warum gerade ich?
… warum so ungerecht?
… warum diese Qual?

Mein Gott, mein Gott …
… gehofft und gebangt
… gekämpft und gelitten
… gesiegt und besiegt

Mein Gott, mein Gott …
… warum so schlimm?
… warum so schwer?
… warum nur, warum?


Wie geht es mir, wenn ich diesen Text lese?


Ich will heute einen Gedanken des Textes mit in den Nachmittag nehmen.

Hier gibt es eine Deutung des Karfreitags von Sr. Maria Schütz! 

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Gründonnerstag, 9. April 2020 

Gründonnerstag tempuaseEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Geteilt …
die Zeit und das Brot,
das Glück und die Not,
den Schmerz und den Tod.

Geteilt …
den Kelch und den Wein,
das Mahl und das Sein,
die Last und die Pein.

Geteilt …
die Tage und Fragen,
das Weinen und Klagen,
das Zittern und Zagen.

Geteilt …
Sammlung und Sendung,
Beispiel und Handlung,
Hingabe und Wandlung.

Geteilt …
Gemeinschaft, Freundschaft,
Leidenschaft im neuen Bund.

Heute ist Gründonnerstag. Die Kirche feiert das letzte Mahl Jesu mit seinen Jünger/innen. Grün, das kommt von Greinen, Weinen.
Welche Gedanken kommen bei mir hoch?

- Stille - 

Ich will heute bewusst ruhiger sein!

Hier gibt es eine Deutung des Gründonnerstag von Sr. Maria Schütz! 

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(Fotorechte (c) Curt Cheaurè) 

 

Mittwoch, 8. April 2020 

MI KarwocheEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott, wir danken dir,
dass du die Mitte aller Welt
und aller Menschen bist.
Für uns bist du da.
Wir können zu dir kommen
mit unseren Fragen und Erwartungen,
mit unserer Sehnsucht,
unserem Hunger nach Leben
und auch mit unserer Schuld.
Du bist alle Zeit für uns da –
mit deiner Liebe und Vergebung,
mit deiner Freude und Hoffnung,
mit deinem Leben und Vertrauen,
mit deinem Glück und Frieden.
Du hältst die Treue.
Nie sind wir allein.
Dafür danken wir dir.


Nehme ich dich bewusst wahr?

- Stille - 

Ich möchte heute bewusst dankbar sein. Ich formuliere meinen Dank. Und bitte Gott um seinen begleitenden Segen. 

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Dienstag, 7. April 2020 

DI KarwocheEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott, mach mich wach für immer neue Begegnungen mit dir,
mach mich aufmerksam, sehend und hörend,
damit ich nicht festhalte an meinem Bild von dir
und dich selbst dadurch versäume.

Hilf mir glauben, dass du, der Ewige, mir mitten in der Zeit,
in meiner Gegenwart, nahe sein willst,
in den alltäglichen Dingen, im Werk meiner Hände,
in den Menschen, die mir begegnen.
Du Mensch gewordenes Wort, hilf mir, dich zu erkennen.
Amen.

- Stille - 

Ich will heute wachsam sein für deine Begegnungen.
Ich möchte bewusst Kleinigkeiten wahrnehmen. 
Gott segne mich dafür: Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der heilige Geist. Amen. 


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(Fotorechte (c) Curt Cheaurè) 

 

Montag, 6. April 2020

MO KarwocheEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Christus hat keine Hände,
nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße,
nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen,
nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.

Er hat keine Hilfe,
nur unsere Hilfe um Menschen Liebe und Leben zu schenken.
(Meditation aus dem 14. Jh.)

Fragen:
Wenn das auch mich angeht, wie geht es mir dabei?
Bitte ich Gott, dass er mich dabei begleitet?

- Stille - 

Guter Gott, du begleitest mich, in meinen Herausforderungen, in meiner Freude, in meinem Tun. Dafür danke ich dir. Ich vertraue dir diesen Tag und diese Woche an: Begleite mich mit deinem Segen. Im Namen des Vater, und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen. 


Sonntag, 5. April 2020: Palmsonntag

PalmsonntagPalmsonntag - wir werden nun in die Karwoche der Passion Jesu hineingenommen, die im Ostergeschehnis münden wird. Am Palmsonntag werden zwei Texte aus dem Evangelium gelesen: einmal der vom glorreichen Einzug in Jerusalem bei der Palmprozession, dann bei der Eucharistiefeier die ganze Passionsgeschichte. Wie konnten sie sich nur so schnell umschwenken vom Hurra der Begeisterung ("Hosanna!") zur kollektiven Verurteilung ("Ans Kreuz mit ihm!")? Auch aus der Perspektive Jesu muss das ein Riesen-Absturz gewesen sein, innerhalb weniger Tage als "König" aller Hoffnung gefeiert und nach dem Verrat eines Vertrauten als schlimmster Verbrecher hingerichtet zu werden… Wir wundern uns über diesen dramatischen Kontrast.

Doch kommt es nicht auch bei uns manchmal vor, dass wir uns plötzlich an einem völlig entgegengesetzten Pol vorfinden, ob als Individuen oder Gesellschaft? Das aktuellste, zugleich krasseste Beispiel wäre die Corona-Krise: Wie fangen wir uns in diesem Tränental der Corona wieder auf? Welche neue Zeit werden wir danach erleben und gestalten?

Zwar kein Vergleich inhaltlicher Art, aber zum Erleben von den gegengesetzten Polen gibt Ignatius von Loyola (im Bezug auf die für ihn zentrale Unterscheidung zw. Trost/Trostlosigkeit) folgenden Rat – frei formuliert: Wenn es dir gut geht, sammle Kraft, sei dankbar für dieses Geschenk und bereite dich so für schlechte Zeiten. Wenn es dir mal schlecht geht und Gott dir fern vorkommt, denke an die besseren Zeiten und all das erlebte Gute und sammle Kräfte, indem du noch mehr nach Gott fragst, bei ihm Hilfe suchst.

Ich wünsche uns allen eine gesegnete Karwoche. Unerhört unsere Situation als Menschheitsfamilie, so werden wir auch zum unerhörten Glück des Auferstehens und Ewigen Lebens hinein genommen. Gehen wir unseren Weg – mit Jesus und in Verbundenheit miteinander!
Ein Impuls von Schwester Joanna Jimin Lee. 

Hier finden Sie liturgische Texte zum Palmsonntag für einen kleinen Gottesdienst bei Ihnen zuhause und mehr!
Palmzweige und Kerzen kann jede/r selbst auch segnen; Pastoralamtsleiter Markus Beranek ruft dazu auf! 

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(Fotorechte (c) Curt Cheaurè) 

 

Freitag, 3. April 2020 

AtempauseEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Jesus Christus,
hätten wir einen Glauben,
der selbst Berge versetzt,
was wären wir ohne lebendige Liebe?
Du liebst uns.

Was wären wir ohne deinen Geist,
der in unseren Herzen wohnt?
Du liebst uns.

Du nimmst alles auf dich
und bahnst uns so einen Weg zum Glauben,
zum Vertrauen auf Gott,
der weder Leiden noch Elend des Menschen will.

Geist des auferstandenen Christus,
Geist des Erbarmens,
Geist des Lobpreises,
deine Liebe zu jedem von uns wird niemals weichen.
(Frère Roger)

Fragen:
Durch wen habe ich lebendige Liebe und später auch den Glauben erfahren?

- Stille - 

Ich danke Gott für Seinen Geist, der in meinem Herzen wohnt. Ich beende das Gebet mit einer kleinen Verneigung oder einem Kreuzzeichen. 

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Donnerstag, 2. April 2020

DO1Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

- Stille - 

Was ist mir an diesem Vormittag gelungen? Was hat mich gefreut? 
Meine Erfahrungen, meine Sorgen und meine Freude vertraue ich Gott an. 

Gott schenke uns die Behutsamkeit seiner Hände,
die Güte seiner Augen, das Lächeln seines Mundes,
die Treue seiner Schritte, den Frieden seiner Worte,
die Wärme seines Herzens, das Feuer seines Geistes,
das Geheimnis seiner Gegenwart!
Das schenke uns Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen
(Französischer Segensspruch)

Fragen:
Welches Geschenk Gottes durfte ich heute schon erfahren?
Wie könnte ich heute Seine Liebe anderen weiterschenken? 

 

Fotorechte (c) Petra Rainer
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Mittwoch, 1. April 2020 

MI2Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott, öffne mir die Augen, mach weit meinen Blick und mein Interesse, damit ich sehen kann, was ich noch nicht erkenne.

Gott, gib mir ein großzügiges Herz, das sich deinem Wort überlässt und zu tun wagt, was es noch nicht getan hat.

Gott, ich weiß, dass ich nur lebe, wenn ich mich von dir rufen und verändern lasse.
(nach Ignatius von Loyola)

Fragen:
Was konnte ich heute schon bewusst wahrnehmen?
Bin ich dir, Gott, dafür dankbar?

 

Dienstag, 31. März 2020

MI 3Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott, ich kann dich nur preisen,
weil du mich dazu befähigt hast.
Ich kann dich nur rühmen,
weil du es willst.

Ich kann dich nur heiligen,
weil du mir die Kraft gibst.
Ich kann dich nur bekennen,
weil du mich stark machst.

Ich kann auf nichts anderes blicken
als auf deine Barmherzigkeit
und kann mich an nichts klammern als an deine Gnade.

(Ali Ibn Abi Talib)

- Stille - 

Gott, ich will dich preisen. Ich spreche dir meinen Dank, mein Lob aus. 

Fragen:
Setze ich mein Vertrauen auf dich, Gott?
Wie macht sich das heute bemerkmar? 

 

Fotorechte (c) Petra Rainer
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Montag, 30. März 2020

AtempauseMOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Gott gebe dir …
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht und eine Hilfe in Schwierigkeiten.
Gott gebe dir …
für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund / eine Freundin, es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
Gott segne uns und lasse uns zum Segen für andere werden.
(Irisches Segensgebet)

Fragen:
Kann ich in Situationen erkennen, dass Gott am Werk ist?
Bitte ich Gott tagsüber um seinen Segen?

- Stille -

Am Ende der Meditation bitte ich Gott um seinen Segen, damit ich Segen bringen kann. Dafür beschütze mich Gott, der Vater, Gott, der Sohn und Gott, der Heilige Geist. Amen. 

Fotorechte (c) Curt Cheaure
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Sonntag, 29. März 2020

SO

Am Freitagabend gestaltet Schwester Joanna Jimin Lee normalerweise ein Gebet für junge Erwachsene. In der Mitte steht das Sonntagsevangelium.   

Aus dem Evangelium vom 5. Fastensonntag (Joh 11, 1-45) Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte!

Es war eine tieftraurige Gebetszeit mit Regen, doch Papst Franziskus hatte den Mut, so für alle Menschen in der Welt zu beten im Namen unseres HERRN. Nicht davon auszugehen, dass IHM all das egal sei, das war sein Wort und die ganze Handlung. Im Evangelium zur Auferweckung des Lazarus scheint Jesus zunächst, als ob ihm alles nichts ausmachen würde. Doch dann sieht er die Trauer der Menschen, was ihn so bewegt, dass er richtig weint und ihre Trauer teilt. Lassen wir unsere Trauer und Sorge zu, bringen wir sie aber vor Gott. ER ist schon längst in unserer Ohnmacht und weint. Weinend wirkt ER durch die Hände und Herzen, die die letzten Atemzüge der Sterbenden begleiten. So lasst uns hoffend beten, dass Gott sich als HERR erweist!

1. Lesung aus dem Buch Ezechiel 37, 12b-14 So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen, und ich führe es aus - Spruch des Herrn.

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Hier der Wortlaut der Predigt des Papstes am Freitagabend beim Urbi et orbi-Segen. 

Fotorechte (c) Curt Cheaure
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Freitag, 27. März 2020 

FREs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Als ich ängstlich war, nahmst du mir all meine Furcht.
Als ich müde war, halfst du mir Ruhe finden.
Als ich allein war, brachtest du mir Liebe.
Als ich im Gefängnis war, kamst du in meine Zelle.
Als ich auf dem Krankenbett lag, pflegtest du mich.
Als ich klein war, lehrtest du mich lesen.
Als ich in der Fremde war, schenktest du mir Heimat.
Als ich obdachlos war, öffnetest du deine Tür.
Als ich arbeitslos war, suchtest du Arbeit für mich.
Als ich in der Schlacht verwundet wurde, verbandest du meine Wunden.
Als ich nach Güte verlangte, hieltest du meine Hand.
Als ich alt war, schenktest du mir ein Lächeln.
Als ich ruhelos war, hörtest du mir geduldig zu.
Als ich ausgelacht wurde, standest du mir zur Seite.
Und als ich glücklich war, teiltest du meine Freude.
(Mutter Teresa)

- Stille - 

Fragen:
Durch wen ist mir Gott in den letzten Tagen begegnet?
Wo kann ich heute in Gottes Namen handeln? 

Heute sind wir als Christ/innen eingeladen den Segen von Papst Franziskus zu erhalten. Der Segen Urbi et Orbi wird heute Abend gespendet und alle sind eingeladen, zum Beispiel über ORF III dabei zu sein. 

Fotorechte (c) Petra Rainer
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Donnerstag, 26. März 2020 

DOEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Bei dir, Jesus Christus, wird es uns möglich,
Gott zu erkennen, indem wir in unser Leben das Wenige übernehmen,
das wir vom Evangelium begreifen.

Und dieses Wenige ist gerade genug,
um Tag für Tag weiterzumachen.
Denn du machst uns niemals zu Menschen, die am Ziel sind:
Ein Leben lang zählen wir zum den Armen Christi,
die sich in aller Einfachheit innerlich bereitmachen,
dem Geheimnis des Glaubens Vertrauen zu schenken.

(Frère Roger Schütz)

Fragen:
Kann ich meinen Schritt für heute erkennen?
Wie könnte ich umsetzen, was ich verstanden habe? 

Fotorechte (c) Petra Rainer

 

Mittwoch, 25. März 2020 

MIEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Ich denke an den Vormittag: Was habe ich gemacht? Was ist mir gelungen? Was war schwierig? Welche Gefühle steigen bei mir auf?
Meine Gedanken vertraue ich Gott an. 

- Stille -

Du bist der Boden, der mich trägt.
Du bist die Quelle, die mich speist.
Du bist das Brot, das mich kräftigt.
Du bist das Licht, das mich erleuchtet.
Du bist die Hoffnung, die mich trägt.
Du bist der Sinn, der mich leben lässt.
Das gewähre uns du, unser lebendiger Gott!
(aus: Sei gelobt. Morgen- und Abendlob der Gemeinschaft Haus der Stille)

Fragen:
Wie nehme ich dich, Gott, im Alltag immer wieder wahr?
Wofür bin ich dir, Gott, immer wieder dankbar?

Ich schließe das Mittagsgebet mit einem Vater Unser. Das verbindet mich mit Papst Franzikus und den Christen/innen auf der ganzen Welt. Hier die Einladung des Papstes dazu! 

 

Dienstag, 24. März 2020 

DIEs ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Der Hoffnung mein Gesicht geben
dem Vertrauen meine Füße leihen
dem Glauben meine Hände schenken
im Fließen meines Atems
meine Fähigkeit zu lieben genießen
der Verheißung trauen
gesegnet zu sein

Du lässt uns zum Segen werden
weil du uns wohlwollend ansiehst und segnest. (Pierre Stutz, nach Ps 27,1)

- 7 Minuten Stille - 

Fragen:
Will ich diesen Segen weiterschenken?
Bei wem fällt es mir leicht? Bei wem habe ich Bedenken?

Ich bitte Gott um seinen Segen: Guter Gott, du kennst meine Hoffnung und meinen Glauben. Hilf mir dabei für andere zum Segen zu werden. Begleite mich durch diesen Tag. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. 


 

Montag, 23. März 2020 

Atempause MO

Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können, ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Vergiss es, wie oft man dich enttäuscht,
hereingelegt oder ausgenützt hat!

Vergiss es nie, wer dich geliebt,
wer dich gelobt, wer dich geschätzt hat!

Vergiss es, wie tief man dich verletzt,
wie sehr man dich gekränkt, dich völlig verkannt hat!

Vergiss aber nie, was dich gefördert,
was dich stark gemacht, was du erreicht hast!

Vergiss es, wie man dich erniedrigt,
wie man dich schlecht gemacht, wie man dich gedemütigt hat!

Vergiss aber niemals, dich zu achten und so anzunehmen,
wie du bist!
(Paul Weismantel)

Fragen: Wer hat mir aus solchen Situationen herausgeholfen?
Wer stand mir immer wieder zur Seite? 

- Stille - 

Die Gedanken verwandle ich in Gebete und vertraue sie Gott an. 
Fotorechte (c) Petra Rainer


Sonntag, 22. März 2020

SADen Impuls hat Schwester Joanna für die Gruppe junger Erwachsener vorbereitet, die sich normalerweise am Freitagabend im Quo vadis? treffen:
Die Woche 1 der Ausgangssperre neigt nun dem Ende zu. Diese Ausnahmesituation hat fast einen Exerzitieneffekt: Wir werden durchlässig für das Kostbare im Leben, allein dadurch, dass wir ruhiger werden. #Tagesrückblick bzw. Wochenrückblick, wie wir es beim #Feierabend pflegen, kann uns helfen, Gottes Gegenwart im unscheinbaren Alltag wahrzunehmen. Dazu hilfreiche Impulsfragen vom Zentrum für ignatianische Pädagogik:

Diese Karten sind eine Anleitung für den Tages- und Wochenrückblick. 
Die Karten sind auf dieser Website zum Download bereit! (c) Zentrum für ignatianische Pädagogik 

Zum Sonntagsevangelium (Joh 9,1-41) nur kurz: Es ist wieder eine sehr lange, ausführliche, auch bewegungsreiche Geschichte mit vielen Beteiligten. Und alles verdichtet sich wieder im Satz "Ich bin es, der mit dir redet". Sehen-Erkennen-Bekennen... dass ER da ist und mit mir in Beziehung treten will.

Gutes Suchen und Finden nach ihm und seinen Spuren wünsche ich uns allen in diesem etwas anderen Alltag!

 

 

Freitag, 20. März 2020 

image0Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

- Stille

Wenn ich heute bete, will ich dabei dankbar an
so manche Menschen denken,
die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind.

Betend will ich mich an so viele Gesichter
und Namen von Menschen erinnern,
die mir aus ihrem Leben erzählt haben.

Schweigend will ich im Herzen bewahren,
wie viel unglaublich Schönes,
aber auch Schreckliches ich schon von Menschen gehört habe.

So viel unsägliches Leid,
so viele innige Bitten,
so viel Wunderbares,
so viel herzlicher Dank
werden in mir und vor dir, o Gott, zum Gebet.

Fragen:
Weiß ich, dass ich tatsächlich gefragt bin?
Wie kann ich diese Würde - und vielleicht Bürde annehmen? 
Welchen Dank möchte ich vor Gott bringen? 

Verweilen Sie noch einige Minuten in Stille. Lassen Sie nachklingen, was diese Fragen bei Ihnen in Bewegung bringen. Beenden Sie die Gebetszeit mit einem Kreuzzeichen oder einer Verneigung. Ihnen allen einen schönen Tag!

 

Donnerstag, 19. März 2020 

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Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

So vieles in dieser Welt
und ihrem täglichen Geschehen
kann ich nicht verstehen.

So manches in menschlichen Begegnungen
und Beziehungen bleibt mir
ein unlösbares Rätsel.

So unheimlich und unbegreiflich
empfinde ich viele Ereignisse
zwischen Himmel und Erde.

So unglaublich kommen mir
viele Geschicke und Geschichten
der Menschen in unserer Zeit vor.

Gott, nur du allein siehst all das Unbegreifliche
in einem ganz anderen Licht.
Hilf uns zu glauben, dass du alles verwandeln,
wenden und zum Guten lenken wirst.
(Paul Weismantel)

- Stille - 

Fragen:
Was lässt mich jäh verstummen?
Und was lässt mich meine Stimme aufs Neue wiederfinden? 

 

 

Mittwoch, 18. März 2020 

IMG 7062Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Unter dem Dach meiner Zeit nagt und plagt
die Not der Eile und Hetze.

Unter dem Dach meiner Mitmenschen wohnt oft viel Not,
die ich gar nicht kenne.

Unter dem Dach von Villen und Schuppen, Palästen und Armenhäusern versteckt sich manche Not, die man nicht sieht.

Unter dem Dach von Behörden und Anlaufstellen, von Büros und Krankenhäusern,
von Pflegeheimen und Fabriken hoffen so viele auf Hilfe und Wende in ihrer Not.

Unter dem Dach meines Lebens bin ich gefragt, für wen ich ein Obdach habe?
(Paul Weismantel)

- Stille - 

Fragen:
Was ist mein Anliegen in dieser Fastenzeit?
Wer könnte meine Zuwendung und Freundlichkeit besonders gut gebrauchen?

 

Dienstag, 17. März 2020 

IMG 7034Es ist gut, wenn wir zu Mittag eine Atempause einlegen, in der wir den Vormittag noch einmal kurz in Gedanken vorbeiziehen lassen. Alles, was wir zurücklassen können ist gut, denn damit gewinnen wir einen Freiraum für den Nachmittag, können offen und frei sein für das, was kommt.

Ganz anders kommt Gott in unserem Alltag vor,
viel kleiner und unscheinbarer als wir meinen.

Ganz leise kommt Gott in unserem Leben zu Wort,
wenn wir auf ihn hören, wenn wir ihn reden und auch ausreden lassen.

Ganz klein fängt Gott mit uns immer wieder neu an,
wenn wir uns auf ihn einlassen.
(Paul Weismantel)

- Stille - 

Fragen:
Wem bin ich dankbar?
Bei wem fällt mir Dankbarkeit schwer - und warum? 
Welchen Dank möchte ich Gott anvertrauen? 

 

Montag, 16. März 2020 

90357621 2983232565070953 2581067996759851008 oJeden Tag wird um 12 Uhr bei uns im Quo vadis gebetet. Nachdem das im Moment nicht möglich ist, laden wir Sie zuhause ein sich 15 Minuten Auszeit zu schenken. Zünden Sie eine Kerze an, setzen Sie sich gut hin, lesen Sie das Gebet, verweilen Sie in Stille, vertrauen Sie Gott Ihre Gedanken an.
Das Thema heute ist die Hoffnung:

Herr, allmächtiger Gott,
der du die Welt trägst,
gib, dass alle,
die Verantwortung haben,
erfüllt werden mit Weisheit und Kraft,
damit sie ihre Aufgabe vollbringen zum Leben
und nicht zum Verderben der Welt.
Dir empfehlen wir die Menschen
in Rechtlosigkeit, die Gequälten,
die Erschöpften, die Kranken,
die Heimatlosen auf der Flucht
und die Hungernden.
In einer Welt der Angst hilf uns,
die Hoffenden zu bleiben durch Jesus Christus,
unseren Herrn. (Aus Nicaragua)

 

 

Sonntag, 15. März 2020 

89382529 2980527565341453 5601105814656909312 oAm Anfang steht der Impuls vom Feierabend, unserem Angebot am Freitagabend für junge Erwachsene, von Schwester Joanna Jimin Lee: 

Ich habe ein Bild vor Augen von einem Kind in der Megastadt Seoul, das in mitten eines Brunnens sitzt: Es freut sich über das Wasser, welches auf es herunterprasselt. Ein Kind, das sich aus der Quelle schöpft, sich ausrichtet und so in seiner Mitte ruht. So wünsche ich uns allen, dass wir auch inmitten dieser sonderbaren Situation uns nochmal besinnen können, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt. Mit besten Wünschen nun eine kleine Gebetsanregung zum Evangelium des kommenden Sonntag "die Begegnung am Jakobsbrunnen" (Joh 4):
„In jener Zeit kam [Jesus…] zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! […] Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? […] Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. […] Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. [… ]Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. […] Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit;“

Ich lasse mich auf eine Begegnung mit Jesus ein - in der Mittagssonne am Brunnen (oder in diesem Ausnahmezustand, wo die Stadt plötzlich leer wird), mit einem oder zwei Gefäßen in der Hand (oder doch eine Einkaufstasche mehr zur Sicherheit), abgemüht von Sorgen des Alltags (und der ungewöhnlichen Stresssituation) ...

• Wonach habe ich Durst?
• Womit will ich das Wasser schöpfen?
• Wie tief würde der Schöpfer hinein fallen?
• Für wen hole ich das Wasser?
• Wie reagiere ich auf Jesus und seine Bitte?
• Worum möchte ich ihn in meiner jetzigen Situation bitten?
• ...

Du redest mit ihm, klagst oder fragst ihn an, versuchst ihm zuzuhören.. verbringst so eine Weile am Brunnen. Alles Gute, und Gottes Segen!