Die Herz-Jesu-Schwestern zu Besuch | Mittwoch ist Ordenstag

Jeden Mittwoch lädt eine andere Ordensgemeinschaft zum Mitbeten ein. Anschließend gibt es im Quo vadis?, dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreichs ein kleines Mittagessen. Auf diese Weise erfahren die Besucherinnen und Besucher etwas über die Spiritualität der unterschiedlichen Gemeinschaften. 

Es ist Mittwoch, 19. Februar. Um kurz vor 12 Uhr kommen rund zwanzig Menschen in den Gebetraum des Begegnungszentrums Quo vadis? am Stephansplatz. Sie halten in der Mitte des Tages gemeinsam inne: Heute wird das Gebet von den Herz-Jesu-Schwestern aus dem dritten Wiener Bezirk gestaltet. „Herz Jesu Schwestern“ so werden die Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu auch genannt. Sie sind eine von 200 Ordensgemeinschaften in Österreich. Sie gestalten das Mittagsgebet in der Weise, wie sie in der Gemeinschaft auch beten würden. "Ein bisschen anders ist es hier schon," sagt Schwester Klara Hanova, die Oberin. Die junge Ordensfrau freut sich, dass so andere Menschen von ihrer Gemeinschaft erfahren. Dabei sind die Herz-Jesu-Schwestern ein sehr aktiver Orden: die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Kindergarten und Hort, die Pflege der Kranken im Krankenhaus, die Betreuung der pflegebedürftigen Mitschwestern und die pastorale Tätigkeit in den Pfarren... Dass die Schwestern viel Erfahrung mitbringen, das merkt man: Die Schwestern haben ihre Gitarren mitgebracht und laden zum Mitsingen ein. 

Fünfzehn Minuten lang dauert das Gebet. Im Anschluss wird gegessen. Curt, ein freiwilliger Mitarbeiter im Quo vadis? hat für alle gekocht. Beim Essen haben die Anwesenden die Möglichkeit die Schwestern besser kennenzulernen. Es wird viel gelacht und erzählt. Um 13 Uhr löst sich die Gemeinschaft wieder auf. 

Jeden Tag wird von 12 Uhr bis 12.15 Uhr zum Gebet eingeladen. Bei der "Atempause" in der Tagesmitte kann jede und jeder mitbeten. 

Hier einige Bilder!