Charity-Fotoausstellung voller Spendenerfolg

Am 11.12. fand im Quo vadis?, dem Begegnungszentrum der Orden der Benefizabend zur Fotoausstellung "#einfach statt zweifach- Gesichter der Orden" statt. Eingebettet in ein musikalisches Adventprogramm wurden 20 Bilder von Magdalena Schauer in Großformaten präsentiert und zum Großteil verkauft. Der gesamte Erlös wird Sr. Hildegard Enzenhofer als Weihnachtsspende übergeben.

Sie ist Leiterin des Pflegeheims Beit Emmaus für Christinnen und Musliminnen mit Beeinträchtigung nahe Jerusalem. Die Bilder hängen noch bis zum 18.12. und bis dahin kann noch gekauft und gespendet werden. Bisher brachte der Verkauf eine Summe von €3535 ein.

Ziel der Ausstellung war, ein visuelles Eintauchen in die Diversität der österreichischen Ordensgemeinschaften zu ermöglichen. Der besondere Anlass war der geplante und mittlerweile vollzogene Zusammenschluss der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreich und der Vereinigung der Frauenorden Österreichs zu einer Rechtsperson als Österreichische Ordenskonferenz.

Ausstellung Gesichter der Orden 3

Die Fotografin und Filmemacherin des Medienbüros, Magdalena Schauer, ist seit 2017 mit ihrer Kamera in ganz Österreich unterwegs und portraitiert und dokumentiert das Ordensleben. "In den letzten 3 Jahren durfte ich unglaublich viele inspirierende und tolle Menschen kennenlernen, die eine große Sache ausmacht: Sie fühlen eine Berufung und wollen sie leben. Diese in Worten schwer fassbare, aber in ihrer Ausstrahlung dennoch spürbare Dimension, versuche ich mit den Bildern dieser Ausstellung zu vermitteln.", erklärt Schauer ihre Intention.

Motivation für das ganze Projekt war der Wunsch die Bilder zugunsten eines karitativen Ordensprojektes zu verkaufen. Ausgewählt wurde Beit Emmaus, („Haus Emmaus“), ein Pflegeheim für palästinensische Frauen christlichen und muslimischen Glaubens, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind. Es befindet sich in Qubeibeh, einem kleinen arabischen Dorf, das 12 km von Jerusalem entfernt liegt und wie die übrige Westbank zunehmend unter den Folgen des israelischen Mauerbaus leidet.

Die Bilder hängen noch bis zum 18. 12. im Quo Vadis und bis dahin kann auch noch gekauft und gespendet werden. Zum Ende des gestrigen Benefizabends konnte eine bisherige Einnahmesumme von € 3535 gezählt werden.

(c) Medienbüro, Ordensgemeinschaften