Neues Programmheft: Dankbarkeit als Thema

„Wir sind zuversichtlich, dass es im Herbst im Quo vadis? Veranstaltungen geben wird.“, sagt Lisa Huber, die Leitern des Begegnungszentrums im ersten Bezirk. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen hat das Team geplant. Das Programmheft sollte heute der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls konnte das Sommerfest allerdings nicht abgehalten werden. Das Programmheft kann ab sofort im Quo vadis? am Wiener Stephansplatz abgeholt werden. Hier finden Sie das PDF. Unten können Sie das Programmheft auch digital durchblättern. 

Unter dem Titel „Gott sei Dank.“ werden im Programmheft der Bildungs- und Begegnungseinrichtung der Ordensgemeinschaften in Wien kulturelle und spirituelle Veranstaltungen von September bis Jänner gelistet. „Wir alle haben auf eindrückliche Art und Weise erfahren, was es bedeutet, wenn es keine wirkliche Begegnung mehr gibt. Wir zelebrieren mit diesem Programmheft, dass Gespräche, Begegnungen und Veranstaltungen wieder möglich sind.“, sagt Huber. Den Auftakt macht die Vernissage zur Ausstellung „Klemens Maria Hofbauer - vom südmährischen Bäckersjunge zum Stadtpatron von Wien am 31. August. In Zusammenarbeit mit den Redemptoristen wurde diese Ausstellung anlässlich des 200. Todestages des Heiligen konzeptioniert. Der Schauspieler Johannes Silberschneider und der Redemptorist Martin Leitgöb sprechen an dem Abend über den Heiligen aus einer persönlichen Perspektive.

Die Woche der Achtsamkeit

In besonderer Weise möchte die Leiterin des Begegnungszentrums auf die Woche der Achtsamkeit hinweisen: In der ersten Oktoberwoche werden unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema Achtsamkeit geworfen. „Wir können dabei aus dem reichen Schatz der Ordensgemeinschaften schöpfen. Wir setzen so spirituelle Impulse, die tragfähig und bodenständig sind“, so Huber. Dankbarkeit sei so eine spirituelle Haltung; daher auch der Titel „Gott sei Dank.“

Stille mitten im Trubel der Stadt

Das Quo vadis? ist eine Einrichtung der Ordensgemeinschaften Österreichs. Es bedeutet übersetzt „Wohin gehst du?“ und ist interessiert an den Lebensgeschichten der Menschen. „Es geht nicht nur um Begegnung, sondern auch um Berufung: Wir wollen Menschen in Berührung bringen mit ihrem Lebensgrund“, sagt Huber. Sie weist dabei auch auf die Fortbildungsreihe „Lehre uns beten!“ hin: Menschen werden in die Vielfalt der Gebetspraxis eingeführt und machen zusammen konkrete Erfahrungen. Das Sonnengebet aus der Leibgebetspraxis habe da ebenso seinen Platz wie das Rosenkranzgebet. Überhaupt steht das Thema Beten im Quo vadis? jeden Tag auf der Tagesordnung: Interessierte sind montags bis freitags um 12 Uhr zu einer Viertelstunde Stille in der Mitte des Tages, in der Mitte der Stadt eingeladen.

Viele Programmpunkte auch für Pilger*innen

„Mit dem neuen Programmheft möchten wir Menschen inspirieren. Von der Weinverkostung bis zur Ikonenbetrachtung, von der Lesung von Gedichten bis Abende junger Erwachsener gibt es viele Angebote“, so Huber. Besonderer Schwerpunkt wird auf die Zielgruppe der Pilgerinnen und Pilger gelegt: Vorträge, Pilgerberatung, das Ausstellen von Pilgerpässen und Austausch. Lisa Huber ist enttäuscht, dass das gemeinsame Sommerfest nicht stattfinden konnte: „Besondere Zeiten brauchen besondere Maßnahmen: Aufgrund eines Corona-Verdachtsfalles, mussten wir es kurzfristig absagen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Interessierte das Programmheft im Quo vadis? abholen.“

Öffnungszeiten im Juli: MO-FR, 11-16 Uhr. Im August bleibt das Quo vadis? geschlossen.

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